Dr. Frank H. Schmidt

schmidt



Fragebogen



Internet: www.mediator-schmidt.de


Beruflicher Werdegang und Qualifikationen

Seit 1997 hauptberuflicher Mediator auf allen wesentlichen Konfliktgebieten; vielfältige Tätigkeit als Lehrer und Trainer für Mediation; laufende Veröffentlichungen zur Mediation; zahlreiche Verbandsfunktionen.

Zuvor berufsmäßiger Stadtrat und Umweltreferent (Dezernent) in Nürnberg mit Zuständigkeit für alle Fragen des Umweltschutzes auf kommunaler Ebene; besondere Anliegen: Entwicklung konsensualer Problemlösungen mit Bürgerschaft, Unternehmen und Behörden durch Verfahren der Partizipation; überregionale Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene, im Bayerischen Städtetag und im Deutschen Städtetag, zuletzt als dessen Vorsitzender.

Davor 1. und 2. juristisches Staatsexamen mit anschließender Promotion und Berufstätigkeit als Akademischer Rat, als Regierungsrat in der Finanzverwaltung, als Anwalt und als ehrenamtlicher Stadtrat; Mitglied zahlreicher Aufsichtsräte und sonstiger Führungsgremien.

Praktische Erfahrungen in Mediation und eigene Ausbildung

Mediator in eigener Mediationskanzlei in Nürnberg mit den Schwerpunkten Wirtschaftsmediation, innerbetriebliche Mediation, Mediation im öffentlichen Bereich und Mediation im Familien- und Erbrecht. Mehr als 700 Mediationsverfahren mit einem Gesamtwert von mehr als 600 Millionen EUR und einer Erfolgsquote von rund 90 %.

Bevorzugte Sachgebiete: Konflikte zwischen Unternehmen sowie Unternehmen und Kunden; Streitigkeiten in Unternehmen und Organisationen einschließlich freiberuflicher Partnerschaften; öffentlich-rechtliche Beteiligungsverfahren und Verwaltungsverfahren; Mediation bei Trennung und Scheidung; Mediation bei erbrechtlichen Klärungen.

Vielfältige Verbandstätigkeit, unter anderem langjähriger Präsident und jetziges Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Mediation (DGM), Gründungspräsident des Deutschen Forums für Mediation (DFfM) Gründungsmitglied des Europäischen Instituts für Konfliktmanagement (Eucon) und des Fördervereins Mediation im öffentlichen Bereich.

Eigene Ausbildung zum Mediator in Familienmediation, Wirtschaftsmediation, Shuttle-Mediation, innerbetrieblicher Mediation und „kooperativer Praxis“; laufende Fortbildung.

Darstellung des eigenen Mediationsstils

  • Aufbau einer vertrauensvollen und wertschätzenden Beziehung zu den Mediationsbeteiligten auf der Grundlage von Respekt, Neutralität und Allparteilichkeit
  • Interessenbezogene, strukturierte und ergebnisorientierte Arbeitsweise
  • Einbringen eigener fachlicher und rechtlicher Kenntnisse und Lösungsvorschläge auf Anforderung der Parteien
  • Bei Bedarf vertragliche, rechtlich durchsetzbare Formulierung der Verfahrensergebnisse

Veröffentlichungen


  • Streiten ohne Klage, Rheinischer Merkur 1998 Nr. 22
  • Wirtschaftsmediation - die nicht gesehene Chance, Betriebsberater40/98, Sonderbeilage Nr. 10
  • Mediation und andere Formen der Partizipation in der öffentlichen Verwaltung, Kon:sens 5/99
  • Die Mediationsvereinbarung des Anwaltsmediators, ZfK 2/2000
  • Auf fundiertes Wissen kommt es an, Consultant 6/2000
  • Verhaltenssteuerung durch Partizipation, insbesondere Mediation, bei öffentlich rechtlichen Entscheidungen, Tagungsband "Bausteine zu einer Verhaltenstheorie des Rechts", nomos-Verlag 2001
  • Dokumentation: „Vom Minus zum Plus – Im Dialog mit den Bürgerinnen zur gemeinsam getragenen Verkehrslösung.“ Werkstattgespräche zum Verkehrskonzept des Bebauungsplans Grünordnung Nr. 1638 Ottobrunner Straße (östlich), herausgegeben von der Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung HA II Stadtplanung, Blumenstraße 28b, 80331 München, Email plan.ha2-3@münchen.de, 2002
  • Mediation - Herausforderung und Chance für die Anwaltschaft, WIR-Mitteilungsblatt der Anwaltskammer, Nürnberg 01/2003
  • Wirtschaftsmediation: Ausgleich statt Kampf durch alle Instanzen, IHK-Magazin für die Region Nürnberg 10/2003
  • Mediation im Kommunalrecht und innerbetriebliche Mediation, Lehrbrief im Studiengang Mediation der FernUniversität Hagen, 2004, (zusammen mit D. Kostka)
  • Schwierige Personalprobleme lassen sich mit Mediation effizient lösen, Betriebswirtschaftliche Blätter 02/2006 (zusammen mit Jörg Malinowski)
  • Konfliktmanagement durch Mediation. Grundsätzliche Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Personalrat einer Sparkasse, ZfK 03/2006, Seite 90 ff.
  • Wenn keiner grüßt und alle schweigen - Kommunikation überwindet Konflikte, Das Archiv, Magazin für Post- und Telekommunikationsgeschichte 1/2008
  • Erfahrungen aus der anwaltlichen Mediation, Greger/Unberath (Hg.), „ Die Zukunft der Mediation in Deutschland“, Beck-Verlag 2008
  • Mediation in der Praxis des Anwalts, Monographie (zusammen mit Thomas Lapp und Hans-Georg Monßen), C.H.Beck-Verlag München 2012
  • Konflikte bereinigen, DATEV-Magazin 4/2012
  • Geringes Engagement – Mediation und Anwaltschaft, DATEV-Magazin 2/2014
  • Für jeden Konflikt das richtige Verfahren
  • Mediation in der Wirtschaft 2/2014
  • Eine neue Kultur der Öffentlichkeitsbeteiligung – zur Neuregelung der Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg, ZKM 4/2014